Die Top 10 der Kommunikations-Tipps

So einfach ist das? Wir beachten einfach die 10 Tipps und Tricks und erleben künftig eine wertschätzende und gelingende Kommunikation? Das wäre schön!

Joachim Beyer-Wagenbach, Kommunikations-Fachmann, Stimm-Trainer und Coach hat in seinem Vortrag „Von komischen Käuzen & schrägen Vögeln … und anderen Kommunikations-Tierchen im Alltag“ seinen Zuhörern bewusst gemacht, wie sie funktioniert – diese Kommunikation. Und tatsächlich lässt sich mit einigen kleinen Tipps schon einiges bewegen.

Dass mit der Kommunikation etwas nicht stimmt, fällt uns bei anderen meist zuerst auf. Häufig begegnen wir im Alltag Menschen, die im Umgang mit uns oder anderen Mitmenschen nicht den „richtigen Ton“ treffen. Die Rezeptionistin im Hotel, die kurz angebunden sagt: „Sie sind hier falsch“, statt freundlich Hilfe anzubieten oder die Sprechstundenhilfe beim Arzt, die nur äußerst unwillig auf Terminsuche geht – Beispiele davon gibt es genug, und wir alle sind sicherlich manches Mal auf solche „Kommunikations-Wunder“ gestoßen.

Und hier kommt schon der erste Tipp! Was tun wir in solch einem Moment? Wir können uns fürchterlich aufregen und „in die Luft gehen“ – wir können es aber auch lassen. Wir sind nicht verpflichtet, uns zu ärgern.

Wo können wir ansetzen, wenn es uns wichtig ist, dass wir mit unseren Gesprächspartnern gut, positiv und gewinnbringend kommunizieren? Am Anfang einer gelingenden Kommunikation steht die wertschätzende „Selbst-Kommunikation“. Nur, wenn ich mich selbst akzeptiere und wertschätze bin ich stark. Um sich selbst gut einschätzen zu können, sollte man einen Blick „in sich hinein“ werfen: Was sind meine Stärken? Wo setze ich meine Prioritäten? Bin ich introvertiert oder extrovertiert? Was ist mir in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen wichtig: das klare zielorientierte, sachliche Handeln oder mehr das gemeinsame Miteinander, das auf Vertrauen und Wertschätzung aufbaut? Sie selbst wissen am besten, wie Sie Aufgaben oder Problemen begegnen: „positiv-kritisch“, „vorsichtig-zurückhaltend“ oder „forsch-dynamisch“.

Tatsächlich ist es so, dass man oft das bekommt, was man erwartet. Das nennen wir die „SeP“ = selbst erfüllende Prophezeiung. Wenn ich davon ausgehe, dass ich die gestellte Aufgabe sowieso nicht lösen kann, dann werde ich mit größter Wahrscheinlichkeit daran scheitern. Das funktioniert auf jeden Fall auch im positiven Sinne – wer optimistisch an ein Problem herangeht, findet meist eine Lösung.

 

BeWeGeWichtig in der Kommunikation ist auch der Einsatz von „peB“ = positiv emotionale Beziehung. Was will mir der andere denn sagen? Nehme ich das richtig wahr? Kann ich meine Gewohnheiten im Denken, Handeln und Fühlen ändern, um die Trefferfläche meiner Zielscheibe zu verkleinern? – Und das ist der Ansatz für das Training mit dem „BeWeGe-Prinzip“:

Hilfreich hierbei ist das „aktive Hinhören“ – bin ich auch tatsächlich am Gespräch und meinem Gesprächspartner interessiert? Und bei kontroversen Diskussionen ist es praktisch, eine (Atem-) Pause zwischen Aktion und Reaktion zu machen.

Die „Top 10 für eine wertschätzende, gelingende Kommunikation“ finden Sie hier als PDF zum Herunterladen. Mit Mut, Gelassenheit und Weisheit auf dem Weg zu einer verbesserten Kommunikation und besseren Beziehungen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

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